Kosten-Guide · Stand Juli 2026
Was kostet ein KI-Telefonassistent in Österreich?
Das hängt davon ab, wer die Arbeit macht. Individuell gebaute Agentur-Lösungen: ab 8.000 € einmalig, Strategie-Workshops 2.000–5.000 € pro Tag. Fertig eingerichtete Managed-Systeme: meist mehrere Hundert Euro monatlich, oft plus Setup-Gebühr bis 990 €. Werkzeuge zum Selbst-Einrichten: unter 100 bis rund 300 €/Monat — plus Dutzende Stunden Ihrer eigenen Arbeit. Preise laut Anbieter-Websites, Stand Juli 2026, netto. Warum die Spanne so groß ist — unten im Detail.
Die drei Preismodelle
Wofür Sie eigentlich zahlen.
01
Pay-per-Minute
Kein Fixpreis, Abrechnung pro Gesprächsminute (0,15–0,35 €). Klingt günstig — aber KI-Modell, Spracherkennung, Sprachausgabe und Telefonie werden oft separat verrechnet, und in der Hochsaison wird die Rechnung zur Überraschung.
Passt für: sehr wenige, kurze Anrufe.
02
SaaS-Paket mit Minuten
Fixbetrag + Minutenpaket (unter 100 bis ca. 300 €/Monat), Zusatzminuten kosten je nach Anbieter 0,10–0,29 €. Einrichten, testen und nachjustieren müssen Sie selbst — das Tool liefert die Technik, nicht die Lösung.
Passt für: Betriebe mit Zeit und Technik-Affinität.
03
Managed Service
Fixpreis (mehrere Hundert Euro im Monat), der Anbieter richtet ein, betreibt und justiert nach. Sie beschreiben Ihre Regeln — fertig. Das ist unser Modell: 240–540 €, monatlich kündbar.
Passt für: Betriebe, die ein fertiges System wollen.
Der Preis, der nicht auf der Website steht
Günstig kaufen heißt oft: selbst bauen.
Self-Service-Apps wie fonio liefern das Werkzeug — die Lösung bauen Sie selbst: Gesprächsführung formulieren und an echten Anrufen testen, Kalender und CRM anbinden, Ausnahmen definieren (Was tun bei Rückfragen? Wann weiterleiten? Was darf der Assistent nicht sagen?), nach jedem Update nachprüfen. Das kostet erfahrungsgemäß Dutzende Stunden Einarbeitung, fertige Szenarien für Ihre Branche liefert niemand mit — und am Ende ist das Telefon nur ein Kanal: E-Mails, WhatsApp und Formular-Anfragen bleiben weiter bei Ihnen liegen.
Was „Managed Service“ bei DreiAI konkret heißt
Wir bauen das System auf Ihre konkreten Abläufe — Terminlogik, Weiterleitungsregeln, Ihre Formulierungen — und betreuen es laufend. Störungen bemerken wir in der Regel zuerst und beheben sie selbst; Ihnen genügt eine kurze Nachricht. Kein Adminpanel, das Sie lernen müssen.
Marktvergleich
Drei Preiswelten nebeneinander.
Der Markt zerfällt in drei Welten: Apps zum Selbermachen um unter 100 €, Agentur-Projekte um Tausende — und dazwischen der Managed-Fixpreis. Am Beispiel echter Anbieter:
| fonioSelf-Service-App | OptimusFlowAutomatisierungs-Agentur | DreiAIManaged Service | |
|---|---|---|---|
| Preis (netto) | 99–299 €/Monat, größere Pakete ab 499 € | Umsetzung ab 8.000 € einmalig · Roadmap 2.000 € · Workshop 5.000 €/Tag | 240–540 €/Monat · monatlich kündbar |
| Was Sie bekommen | ein Werkzeug — Telefon-KI zum Selbst-Einrichten | ein individuelles Automatisierungs-Projekt (max. 4 Projekte/Monat) | einen fertig eingerichteten Empfang: Telefon, E-Mail, WhatsApp, Web-Formular & Social Media — je nach Paket kombinierbar |
| Einrichtung übernimmt | Sie selbst — Gesprächsführung, Szenarien, Anbindungen | die Agentur, im Projektumfang | wir — gebaut auf Ihre Abläufe und Regeln |
| Nach dem Start | Sie betreuen und justieren selbst nach | Projekt abgeschlossen — laufender Betrieb nach Vereinbarung | Betreuung inklusive — Störungen beheben wir, meist bevor Sie sie bemerken |
| Fokus | allgemeines Telefon-Tool | Prozess-Automatisierung: Vertrieb, E-Mail, Content | Kundenempfang für KMU: Ordinationen, Kanzleien, Hotels, Immobilien, Gastro & Events |
| Erster Schritt | Abo abschließen und einarbeiten | Strategie-Roadmap um 2.000 € | 2 Wochen an Ihren echten Anrufen testen — 240 €, bei Fortsetzung voll angerechnet |
Angaben zu fonio und OptimusFlow laut deren Websites, Stand Juli 2026, netto, ohne Gewähr — wir vergleichen nur öffentlich Dokumentiertes. Viele Agenturen nennen übrigens gar keine Preise: Fragen Sie dort immer zuerst nach dem Gesamtbudget inklusive laufender Betreuung. Daneben gibt es weitere Anbieter am Markt — von Self-Service-Tools bis zu Agentur-Projekten reicht die Spanne von unter 100 € im Monat bis zu mehreren Tausend Euro einmalig.
Warum die Modelle so verschieden sind
Woraus der Preis eigentlich besteht.
Hinter jedem KI-Telefonat stecken fünf Kostenblöcke — und wer sie trägt, entscheidet über Ihr Preismodell: Pay-per-Minute-Anbieter reichen die variablen Kosten direkt an Sie weiter, Fixpreis-Anbieter übernehmen das Volumen-Risiko selbst.
TelefonieDie Leitung selbst — Rufnummern, Weiterleitungen, Gesprächszeit.
SpracherkennungAus Gesprochenem wird Text — pro Sekunde abgerechnet, bei jedem Anruf.
KI-ModellVersteht das Anliegen und entscheidet nach Ihren Regeln — der teuerste Baustein.
SprachausgabeDie Stimme, die antwortet — natürliche Stimmen kosten mehr als Roboter-Stimmen.
Laufende PflegeRegeln nachschärfen, Fehler beheben, Updates prüfen — der Block, den Billiganbieter weglassen und Ihnen überlassen.
Was das für Ihren Betrieb heißt
Minutenabrechnung bedeutet: Die Rechnung ist genau in den Monaten am höchsten, in denen am meisten los ist — in der Saison, nach einer Werbekampagne, in der Grippewelle. Planbar ist das nicht. Ein Fixpreis dreht das Risiko um: Sie wissen im Jänner, was der Dezember kostet — und der Anbieter hat ein eigenes Interesse daran, dass jedes Gespräch effizient läuft.
Worauf Sie achten sollten
Versteckte Kosten: die Checkliste.
Setup-GebührAm Markt 490–990 € einmalig — steht oft nicht auf der Preisseite, sondern im Angebot.
ZusatzminutenIst das Paket verbraucht, kosten weitere Minuten je nach Anbieter 0,10–0,29 € — in der Hochsaison summiert sich das.
Aufpreis pro KanalWhatsApp oder ein zweiter Kanal kostet teils +99 €/Monat extra.
Kostenpflichtige IntegrationenKalender- oder CRM-Anbindung ist nicht überall im Paket enthalten.
„Ab“-PreiseDer beworbene Einstiegspreis gilt oft für einen Tarif, dem genau die Funktion fehlt, die Sie brauchen.
Unsere Regel: Sie zahlen die monatliche Pauschale Ihres Pakets — CRM-Integration inklusive, keine Einrichtungsgebühr. Nur wenn Ihr Anrufvolumen über das Paket hinauswächst, kommen Zusatzminuten (0,69 €/Min) dazu — das sagen wir Ihnen vorher.
Was auf Preisseiten meist fehlt
Drei ehrliche Antworten, bevor Sie zahlen.
Versteht die KI österreichischen Dialekt?Hochdeutsch und leichte Färbung: ja. Starken Dialekt versteht keine KI am Markt zuverlässig — egal, was die Werbung verspricht. Was der Assistent nicht sicher versteht, rät er nicht, sondern leitet nach Ihren Regeln an Ihr Team weiter.
Merken Anrufer, dass sie mit einer KI sprechen?Ja — der Assistent stellt sich als digitaler Assistent vor, so verlangt es die EU-Transparenzpflicht. Entscheidend ist, was der Anrufer stattdessen bekommt: sofort abgehoben statt Warteschleife, Anliegen aufgenommen, Termin gebucht.
Legen manche auf, wenn eine KI abhebt?Manche ja. Aber die Alternative ist in der Praxis nicht „ein Mensch hebt ab“, sondern besetzt, Warteschleife oder Anrufbeantworter — und dort legen fast alle auf. Wie Ihre Anrufer reagieren, sehen Sie im Testlauf an echten Gesprächen.
Deshalb: erst testen
Nicht glauben — nachzählen.
Zwei Wochen läuft der Assistent an Ihren echten Anrufen. Danach sehen Sie schwarz auf weiß, was er angenommen hat, was er weitergegeben hat — und ob sich das Paket für Ihr Volumen rechnet.

Häufige Fragen zu den Kosten
Kurz beantwortet.
Was kostet ein KI-Telefonassistent in Österreich? +
Gibt es versteckte Kosten? +
Was kostet die Einrichtung? +
Kann ich monatlich kündigen? +
Warum verrechnen manche pro Minute und andere einen Fixpreis? +
Warum sind Self-Service-Tools günstiger? +
Brauche ich eine neue Telefonnummer oder Telefonanlage? +
Was passiert, wenn das System einmal hakt? +
Womit vergleiche ich die Kosten am besten? +
Der nächste Schritt
Was würde es bei Ihnen kosten?
15 Minuten, kostenlos. Wir rechnen mit Ihren echten Zahlen — und sagen ehrlich, welches Modell für Ihr Volumen passt. Auch, wenn es nicht unseres ist.
Kostenloses ErstgesprächOder direkt: +43 1 4420637 · office@dreiai.com · Erst ausrechnen, was verpasste Anfragen kosten